Künstlervereinigung Rekener Farbmühle e.V.

Kuck mal - Kunst!

Folgende Mitglieder der Rekener Farbmühle waren in diesem Jahr wieder bei der Ausstellung im RekenForum dabei: 

 

Bärbel Lippe

Liza Ettwig

Birgit Limberg

Inge Schemmer

Bernhilde Wüller

Katharina Iglinski

Lilo Wolter

Rainer Gardian

Veronika Wenker

Ulrike Benson

Josef Niewerth

Erika Reichert-Maja

 

 

 

 

Rekener Sommer 2017 - Kunstmeile

Am 25.06.2017 fand in Groß Reken der Rekener Sommer statt. Im Rahmen dieses Rekener Sommers gab es erneut eine "Kunstmeile". Künstlerinnen und Künstler der Rekener Farbmühle stellten zum 2. Mal in Geschäften und Lokalen aus. Teilweise befinden sich dort auch noch die Bilder. 

 

 

"Reken - früher und heute": Ausstellung im Haus Uphave

 

Im Kunstkurs "Malen und Zeichnen", geleitet von Christa Schalk, entstanden Bilder aus der umliegenden Region. Motive stellte der Rekener Heimatverein zur Verfügung und es entstanden Bilder in verschiedenen Techniken. Inge Schemmer, Mitgleid der Rekener Farbmühle und Teilnehmerin des Kunstkurses von Christa Schalk, zeigte dort -neben weiteren Ausstellerinnen- ihre Bilder.

 

Christa Schalk: "Die Ausstellung war ein voller Erfolg. Es gab viele interessante Gespräche und es wurden auch einige Bilder verkauft."

 

 

 

 

"Alltag mit anderen Augen sehen"

  Projekt führt Künstlerinnen zusammen

Ein kreatives Wochenende haben Künstlerinnen mit und ohne Behinderung im Kunstatelier "Punktkommastrich" verbracht. 

In dem Projekt "g@together", unterstützt von der Stiftung Kunst und Kultur MÜnsterland, entstanden an zwei Tagen rund 30 Acrylgemälde zum Thema "Freude". Ein Teil der Bilder wird vom 03. bis 05. November 2017 im Reken-Forum bei der Veranstaltung "Kunst in Sicht" ausgestellt.

Thorsten Lehmann, Diplom-Designer (FH) und Bildender Künstler aus Bochum, hat den Workshop im Benediktushof geleitet. Untersützt wurde er dabei von der Kunstpädagogin Jacqueline Menke. Die Beiden haben es sich zum Ziel gesetzt, Künstlerinnen mit und ohne Behinderung zusammen zu führen. "Wir wollten eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe erreichen". erläutert Menke.

"Ich habe gelernt, den Alltag und das Leben mit anderen Augen zu sehen", resümiert eine Künstlerin. Andere sagten, sie hätten das Wochenende als fesselnd und sehr beeindruckend erlebt. 

 

 

 

 

 

 

 

Linolschnitt/-druck-Workshop mit Prof. Niec 

Am 13.05. und 14.05.2017 fand im Atelier Punktkommastrich ein Linolschnitt und -druck-Workshop statt, zu dem der Kunstprofessor Franciszek Niec mit seiner Verlobten eigens aus Rydultowy/Polen anreiste.

Unter seiner Leitung wurden die 10 Teilnehmerinnen des Workshops in die Kunst des Linolschnitts und anschließenden Drucks eingewiesen. Es entstanden tolle Drucke und die Begeisterung war sowohl bei den Teilnehmerinnen als auch bei Prof. Niec groß.

Die von der Rekener Farbmühle neu angeschaffte Druckpresse wurde an diesem Wochenende eingeweiht und von der Reken Stiftung, vertreten durch Gabriele Overwiening und Bürgermeister Manuel Deitert, mit einem Scheck in Höhe von 600,00 €, der feierlich an die Vorsitzende der Farbmüller, Ulrike Benson, überreicht wurde, finanziell unterschützt.

Die Druckpresse ist für Hoch- und Tiefdrucke geeignet, dazu gehören Radierungen sowie Linol- und Holzschnitte.

Es war ein rundum gelungener Workshop.

 

 

 

 

 

Farbmüller-Reise ins Emsland 2016

 

 

Die diesjährige Reise der Farbmüller ging ins sonnige Emsland. In einem Landhaus mitten in einer wunderschönen Landschaft wurde Kraft getankt und reichlich Ideen gesammelt für Maler und Autorin.

Der Samstag stand ganz im Zeichen von Horst Janssen, einem „Oldenburger Kind“. Nach einer sehr interessanten Führung durch das „Horst Janssen Museum“ wurden noch in der Ausstellung Motive ausgesucht und fleißig skizziert für den anschließenden „Kaltnadelradier-Workshop“. Dort wurden unter fachkundiger Anleitung die Skizzen auf „Platten“ übertragen und danach gedruckt. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen und allen war klar: diese Technik wird ins Repertoire der Künstler aufgenommen!

 

Fazit: Es war eine rundum gelungene Farbmüller-Reise

 

 

 

Farbige Beiträge zum Rekener Sommer

Am 26.06.2016 fand der von der MarketingGemeinschaft organisierte Rekener Sommer statt.

Trotz der nicht so "trockenen" Wetterlage fanden sich viele Besucher in Reken ein, um in den geöffneten Geschäften zu bummeln, dort ausgestellte Bilder der Farbmüller anzuschauen und die vielen Aktionen im Ortskern zu besuchen.

Hier einige Bilder der ausstellenden Farbmüller:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Posten 20: Trafo-Häuschen wurde farblich gestaltet

Am 1.06.2016, ab 14.00 Uhr ging es mit Pinsel und Farbe an die Arbeit.

Inge Kuhn machte den Anfang und malte den kleinen Prinzen auf seinem Planeten. Danach wurde das Trafo-Häuschen "grün und blau" gemalt...die Grundierung für die Weinranken und Rosen ward geschaffen. James Holland gestaltete einen Sicherungskasten mit dem Posten 20. Herzlichen Dank an  James Holland, Lilo Wolter, Veronika Wenker, Ulrike Benson, Rainer Gardian, Jacqueline Wahlers, Katharina Iglinski, Erika Reichert, Liza Ettwig und Birgit Limberg.

Anschließend wurden alle "Maler" im Garten von Erika Reichert "sommerfestlich" verwöhnt.

Im Folgenden einige Impressionen:

 

 

 

 

 

Offener Stammtisch im Mai 2016

Der offene Stammtisch am Freitag, den 20.05.2016, war ein voller Erfolg. Josef Niewerth, Mitglied der Rekener Farbmühle,  berichtete über seine Erfahrungen und Erlebnisse auf seiner Reise mit seinem Hund Ben durch Russland im Sommer 2015.

25  Besucher fanden den Weg ins Rekener Vereins- und Bildungszentrum, wo sie von Josef Niewerth mitgenommen wurden auf eine Reise der besonderen Art. Mit beeindruckenden Fotos und einem spannenden Vortrag zog er alle Anwesenden in seinen Bann. Anschließend wurden bei einem leckeren Imbiss noch viele Fragen beantwortet und die ein oder andere Anekdote von dieser und vorangegangenen Russlandreisen preisgegeben.

Vielen Dank an Josef und allen, die zum Gelingen dieses Abends beigetragen haben.

Und hier noch einige Bilder für alle, die nicht dabei sein konnten: 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Gruppe "Kreativ"/mfR bot am Samstag, den 14.05.2016 im Atelier .;- erneut einen Workshop an für Flüchtlinge.

Dieses Mal wurde im Sinne der "ZEicheNzeit" mit Liza Ettwig, unterstützt von Lilo Wolter, mit einfachen Mustern kleine, wunderschöne Bilder gezeichnet von den Kindern und einer Mutter. Danken möchten wir Hannelore Cibulski und Anne Benson, die die Kursteilnehmer zum Atelier gefahren haben und sich spontan entschlossen, mitzuzeichnen.

 

 

 

 

 

Die Gruppe "Kreativ"/mfr bot am Samstag, den 27.02.2016, in Zusammenarbeit mit der Rekener Farbmühle erneut einen Workshop an für Mütter mit ihren Kindern (Einheimische und Flüchtlinge).

Gearbeitet wurde mit "Fließfarben" und alle Beteiligten hatten viel Spass beim "Fließenlassen der Farben".  Es entstanden tolle Bilder.

Mit stolzen 17 Teilnehmern und angesichts der entstandenen schönen Bilder war dieser Workshop ein voller Erfolg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 10.02.2016 in der BZ:

 

 

 

 

mfr Menschen für Reken bietet an: Kunst-Workshop für Mutter und Kind

Die Gruppe "Kreativ" der Vereinigung mfr bietet in Zusammenarbeit mit der Rekener Farbmühle einen Workshop an, der für Mütter mit ihren Kindern gedacht ist.

Gearbeitet wird mit "Fließfarben". Wer teilnehmen möchte (Einheimische und Flüchtlinge!!!), sollte eine Schürze zum Schutz der Kleidung mitbringen und 50 ct pro Person als Beitrag zu den Materialkosten. Das Material ist am Ort der Veranstaltung vorhanden. Eine kurze Anmeldung über unsere Mail (schreib@menschen-fuer-reken.org) mit Angabe, wie viele Personen kommen, hilft bei der Planung.

Wann: Freitag, 22.01.2016, 10.00 bis 11.30 Uhr

Wo: Atelier Punktkommastrich in Maria-Veen, Benediktushof

 

„Kunst verbindet“

Die „Rekener Farbmühle“ ist eine Vereinigung von kreativen Menschen, die die Kunst zu ihrem Hobby gemacht hat oder aber auch professionell arbeitet.

Nicht nur Maler, Bildhauer und andere Freunde der gestaltenden Kunst finden in diesem Verein Gleichgesinnte, sondern auch Schriftsteller, Literaten und Musiker.

Wir möchten gerne einen Beitrag leisten zur Integration der Flüchtlinge, die hier bereits in Reken leben oder demnächst leben werden. Integration geschieht dann, wenn die Menschen sich angenommen und zugehörig fühlen.

Zusammen mit hoffentlich noch anderen Rekenern, sie müssen nicht unserem Verein angehören, sollten aber künstlerisch begabt sein, möchten wir gerne „Kreativangebote“

erarbeiten, die wir dann unseren Flüchtlingen in Reken in unregelmäßigen Abständen anbieten können.

Wir haben die Möglichkeit, Workshops im Atelier Punkt-Komma-Strich im Benediktushof in Maria-Veen abhalten.

Angedacht sind:

 

-         Malen und/oder Basteln mit Mutter und Kind

-         Arbeiten mit Ton, Beton, Keramik oder auch Kerzenwachs

-         Arbeiten mit verschiedenen Materialien aus der Natur. Eine Idee ist, Material gemeinsam in der Natur zu sammeln und anschließend zu verarbeiten. Eine gute Möglichkeit, die Umgebung und die Natur näher zu bringen.

 

Ein noch fernes Ziel ist eine Ausstellung der entstandenen Werke.

Wichtig ist uns, dass nichts unter festen Vorgaben entstehen soll.

Die künstlerische Freiheit, und damit die Gefühle, stehen oben an.

 

Wenn Sie, liebe Rekener sich nun angesprochen fühlen und uns gerne unterstützen möchten, melden Sie sich unter den hier angegebenen Kontaktdaten. Wir würden uns sehr freuen.

 schreib@menschen-fuer-reken.org

oder

ap@menschen-fuer-reken.org

 Text: Lilo Wolter

 

 

Ausstellung in der Justizakademie NRW/Recklinghausen

Veronika Wenker, Ulrike Benson und Bärbel Lippe laden herzlichst zu Ihrer Ausstellung in die Justizakademie NRW in Recklinghausen vom 07. Dezember 2015 bis zum 27. Januar 2016 ein.

 

 

 

 

 

 

 

Auszüge aus der Borkener Zeitung:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

Herbstausstellung "Kunst in Sicht"

Vom 30.10.2015 bis 01.11.2015 fand die diesjährige 8. Kunstausstellung der Gemeinde Reken im Reken Forum statt. Die Vernissage am Freitagabend war ein voller Erfolg und viele Interessierte kamen ins Reken Forum, um sich die Gemälde, Fotografien, Collagen und Skulpturen der Aussteller, 13 Farbmüller und 11 weitere KünstlerInnen aus Nah und Fern, anzusehen und sich mittels der Kunst „den Alltag von der Seele zu waschen“. Mit diesem Zitat von Pablo Picasso lud die stellvertretende Bürgermeisterin Brita Weishaupt die Zuschauer ein, die Kunst zu sichten und Gespräche mit den Ausstellern zu führen.

Auch Benediktushof-Geschäftsführer Martin Bodin begrüsste die Anwesenden im Namen des lokalen Teilhabekreises und die Borkener Band „A Village Voice“ sorgte für die musikalische Untermalung der Vernissage.

Ferner waren die im Rahmen des Projektes des Lokalen Teilhabekreises „Mein Platz in Reken“ entstandenen Stühle zu bewundern.

Auch an den Folgetagen wurde die Ausstellung von einer Vielzahl von Kunstinteressierten besucht.

Vernissage am 30.10.2015
 

Brita Weishaupt, stellvertretende Bürgermeisterin
 
 

Martin Bodin, Benediktushof-Geschäftsführer 

"A Village Voice"

 

Ulrike Hardes

 

Lilo Wolter

 

Veronika Wenker

 

Bernhilde Wüller

 

Bärbel Lippe

 

Guido Kuschel

 

"Mein Platz in Reken"-Stühle

 

Steffi Riekenberg

 

 

 

„Mein Platz in Reken

 

Der lokale Teilhabekreis der Gemeinde Reken rief in diesem Jahr Vereine, Institutionen, Verbände und alle Bürger auf, Stühle individuell künstlerisch zu gestalten und so zu zeigen, wie bunt und lebendig das Miteinander in Reken ist und wie viele Initiativen und kreative Aktivitäten es in unserer Gemeinde gibt. Der „Stuhl“ symbolisiert dabei den Sitzplatz, den Ort und auch die soziale Komponente des „Platzes“.

„Jeder kann mitmachen“, so Gottfried Uphoff, Erster Beigeordneter der Gemeinde Reken. Diesem Aufruf folgten Viele. Beim diesjährigen Gemeindefest am 03.10.2015 waren vor dem Rathaus zahlreiche äußerst kreativ gestaltete „Plätze“ zu bestaunen. Sie werden bei der Herbstausstellung der Gemeinde Reken im Reken-Forum vom 31.10. bis zum 01.11.2015 erneut zu besichtigen sein sowie an weiteren öffentlichen Stellen in den kommenden Wintermonaten. Es lohnt sich!

 

Von den Farbmüllern gab es natürlich auch wunderschöne „Plätze“ zu sehen:

 

 

 Bernhilde Wüller

 

 

 

 James Louvaine Holland

 

 

 

 

 Liza Ettwig

 

 

 

 Ulrike Benson

 

 

 

 Veronika Wenker

 

 

 

 Katharina Iglinski

 

 

 

Birgit Limberg

 

 

 

Erika Reichert

 

Jacqueline Wahlers

 

 

Strandstühle für den "Rekener Sommer 2015"

Am 28.06.2015 fand das Straßenfest "Rekener Sommer 2015" in Groß-Reken statt. Im Vorfeld hatte die MarketingGemeinschaft Reken bei der "Rekener Farbmühle" angefragt, ob Künstler unseres Vereines bereit wären, Strandstühle -diese sollten von der MarketingGemeinschaft Reken gesponsert werden- künstlerisch zu gestalten. 15 Farbmüller sagten spontan zu und in einer gemeinschaftlichen Aktion wurden die Strandstühle dann zu Kunstobjekten. 15 wunderschöne, unterschiedlich gestaltete Strandstühle wurden gefertigt, die dann beim Straßenfest versteigert wurden. Es wurde ein Erlös in Höhe von 315,00 € erzielt.

Diese 315,00 € werden nun an die Jugendfeuerwehr Reken gesprendet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Farbmüllerin Ulrike Benson und Klaudia Storzer als Vorsitzende der MarketingGemeinschaft Reken überreichten am 21.08.2015 einen Scheck über 315,00 € an Jonas Haltermann, Christian Fiedler und Wolfgang Feldkamp, die Vertreter der Jugendfeuerwehr Reken.

 

 

 

 

 

 

Workshop mit Prof. Franciszek Niec

 

Am Donnerstag, dem 23.04.2015, von 18.00 - 22.00 Uhr, fand ein Workshop mit Prof. Niec, Lehrbeauftragter der Fachhochschule in Raciborz,  im Atelier "Punkt-Komma-Strich" in Maria-Veen statt.

Alle Farbmüller waren herzlich zu diesem kostenlosen Workshop eingeladen.

Zahlreiche Farbmüller nahmen teil an diesem Workshop und das Ergebnis des Abends waren viele schöne Bilder.

Die bei diesem Workshop entstandenen Bilder wurden dann am Freitag, den 24.04.2015, ab 18.30 h, zusammen mit Bildern der Schüler von Prof. Niec in Radiborz zu einer kleinen Ausstellung kombiniert und im Rahmen einer Vernissage im Bildungszentrum in Reken ausgestellt.

 

 

 

 

 
 
Farbholzschnitt-Workshop bei Christina Sauer
 
 

Fotos und Eindrücke vom Farbholzschnitt-Workshop bei der Grafikerin Christina Sauer in Ibbenbüren, den fünf unserer Mitglieder am Wochenende vom 17. bis zum 19.4. besucht haben:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Eröffnung der Kunstausstellung "Kunst in Sicht" in der Overbergschule

 

 

Die Laudatio hielt Ulrike Eigenberz

 

 

Einer der Ausstellungsräume

 

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17.09.2013

 Der neue Vorstand der Farbüller: v.l. Bernhilde Wüller (Beis.), Ulrike Benson (2.Vors.), Veronika Wenker (Beis.), Georg Ochtrup (Kass.), Franziska Hark (Schriftf.), Lilo Wolter (Kassenpr.), Ulla Steinkamp (1.Vors.), Jacqueline Wahlers (Kassenpr.). Auf dem Bild fehlen Katharina Iglinski (stellv. Schriftf.) und Heike Vullriede (Kassenpr.).

 

 

Kontinuität ist Künstlern wichtig (eigener Bericht)

Bei der ordentlichen Jahreshauptversammlung der Künstlervereinigung Rekener Farbmühle e.V. gab es bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen keine großen Überraschungen. Ulla Steinkamp, die das Amt der ersten Vorsitzenden in 2012 von Korinna Hüfner übernahm, wurde mit großer Mehrheit wieder gewählt. An ihrer Seite steht Ulrike Benson, die bereits seit zwei Jahren als zweite Vorsitzende im Verein aktiv ist.

Einen Wechsel aus beruflichen Gründen gab es beim Amt des Kassierers. Guido Kuschel, der Geschäftsführer des KoColores, stand dafür nicht mehr zur Verfügung und übergab den Stab an Georg Ochtrup, der sich ab sofort um die Finanzen des Vereins kümmern wird. Katharina Iglinski wurde als Schriftführerin gewählt.  Kassenprüfer sind Jacqueline Wahlers, Lilo Wolter und Heike Vullriede (Ersatzprüferin). Als Beisitzer sind weiterhin Veronika Wenker, Bernhilde Wüller und Guido Kuschel dem Vorstand behilflich.

Die Rekener Farbmühle ist mittlerweile auf eine Mitgliederzahl von 33 angewachsen, im vergangenen Jahr wurden 6 Mitglieder neu aufgenommen, längst wurden die Grenzen von Reken überschritten. 22 der Künstler trafen sich am 17.09. im KoColores, welches von Ihnen als Anlaufpunkt gesehen wird. In der Musik-Kunst-Kneipe trifft man sich gerne zum Klönen und Feiern und weiterhin sollen dort auch Ausstellungen stattfinden.

Nach einem kurzweiligen Rückblick auf die wichtigsten Aktivitäten des vergangenen Jahres durch Ulla Steinkamp gab Ulrike Benson eine kleine Vorschau auf das kommende Jahr und seine Projekte. Als wichtigste Punkte wurden das „Mystische Münsterland“, eine Zusammenarbeit von Literaten und Malern und die Eröffnung des Ateliers Punktkommastrich im Benediktushof Maria Veen am 15.10.2013 hervorgehoben. Der Abend endete in gemütlicher Runde mit kreativen Gesprächen unter den Teilnehmern. Sicher wurden wieder einige neue Ideen geboren.

 

 


So sah das Atelier punktkommastrich im ehemaligen Freizeitkeller des Benediktushofes vor der Renovierung aus - ein Chaos aus Farben und Krimskrams, hier musste noch viel passieren, bis wir dort mit Kreativen Menschen künstlerisch arbeiten können.

Alle Wände wurden weiß gestrichen, vieles vom Krimskrams herausgeworfen und Jacqueline hat viele neue Künstlermaterialien besorgt. Es gibt normale und unterfahrbare Staffeleien, Pinsel, Tische, Lagermöglichkeiten uvm. Weitere Fotos folgen in Kürze.

 

 

erste Bestandsaufnahmen wurden gemacht im März 2013

 

Das Lager wird der Standort für den Brennofen sein, denn es sollen auch Kurse für plastisches Gestalten mit Keramik angeboten werden. Die Eröffnungswoche im Oktober 2013 verspricht ein vielseitiges Programm für Menschen mit und ohne Handicap.

 


 

Steinmetze unter den Farbmüllern... 06.07.2013

  

am 06.07. machten sich sechs Farbmüller mit Handschuhen und Schutzbrillen bewaffent, auf den Weg nach Havixbeck zum dortigen Sandsteinmuseum, um in das alte Handwerk der Steinmetze reinzuschnuppern. Die meisten von uns kannten den Meißel bisher nur aus der Werkzeugkiste und waren zunächst skeptisch, ob man in einem Tag etwas "hinbekommen" würde. Aber nach einer guten Einführung der Kursleiterin Liane Heuer, einem kleinen Probestein zum Ausprobieren und einem Prosecco ging es dann in die Vollen. Den ganzen Tag wurde gehämmert, geklopft und geschliffen, um das aus dem Stein herauszuholen, was dort drin steckte. Das waren ganz unterschiedliche Dinge, die jeder in "seinem" frei ausgewählten Stein entdeckte. Mal ein Krokodil, eine Häusergruppe, die an die Häuser auf der Insel Santorini erinnert, die Schwanzflosse eines Fisches, eine Schildkröte, ein Ziegenkopf und sogar ein Kopf sind entstanden...

"Das hat uns allen großen Spaß gemacht", so

Ulla Steinkamp, die diesen Kurs initiiert hat, nach-

dem sie selbst im vergangenen Jahr dort schon

einmal das Werkzeug in die Hand genommen

einmal abtauchen von Lilo Wolter

hatte.

 Nun zieren die entstandenen Skulpturen die heimischen Terrassen und Gärten der Farbmüller, wo sie auf die weitere Bearbeitung durch die Natur warten...

 

Januskopf von Ulrike Benson

 

zweiteiliges Krokodil von Heike Vullriede

 

Häusergruppe griechisch von Veronika Wenker

Schildkröte von Katharina Iglinski

Ziegenbockskopf gearbeitet von Ulla Steinkamp

 

Die Gruppe: v.L. Ulrike Benson, Liane Heuer, Lilo Wolter, Veronika Wenker, Ulla Steinkamp, Katharina Iglinski, Heike Vullriede

 

Der Hof des Sandsteinmuseums

 

 

Der Wald lebt

 Bericht der Borkener Zeitung vom 10.09.2012, Edgar Rabe

REKEN. Die Premiere des Naturpark-Festivals „Singende Wälder“ war ein voller Erfolg: Vor traumhafter Kulisse des „Berghotel Hohe Mark“ und bei strahlendem Sonnenschein gab es für Groß und Klein eine Menge zu entdecken.

„Mit einem Frühschoppen zur Musik der Rekener Blaskapelle eröffnen wir das Waldfestival“, so Stefan Nienhaus, Haupt- und Personalamtsleiter der Gemeinde. Zusammen mit Angelika Müller vom Kultur- und Tourismusbüro hatte er einen Großteil des Festes vorbereitet und ein randvolles Programmpaket für die Besucher geschnürt.

Bei einer lehrreichen Falknershow präsentierte Karim El Abassi einen Rotschwanzbussard, einen Wanderfalken und einen Uhu. Der Berufsfalkner aus Ramsdorf beantwortete mit viel Witz Fragen rund um Greifvögel und Eulen.

Danach wurde es laut auf dem waldnahen Festivalgelände: In einer spektakulären Vorführung präsentierten Sportholzfäller ihr Können. Mit der Kettensäge und der Axt zerschnitten und fällten sie Baumstämme. „Das geht alles auf Zeit“, erklärte Peter Bauer aus Bayern. Zusammen mit Michael Graw aus Pliezhausen bei Stuttgart demonstrierte er nicht nur die vier Säge- und Axtdisziplinen, sondern erläuterte auch die strengen Sicherheitsvorschriften bei Wettkämpfen.

Eine willkommene Abwechslung zu dieser aktionsreichen Show war dann das Erkunden der „Wald-Impressionen“, die durch die Rekener Farbmühle inszeniert wurden.

 

Mehr dazu in der Montagsausgabe der BZ vom 10. September.

 

 

Kunstwoche im Benediktushof 2012

vom 20.08. bis 24.08.2012

 

hier ist ein kleiner Artikel aus der nächsten Bewohnerzeitung Don Belt von Muri.

 

Kunstwoche – Ausstellung war ein Erfolg

 

Die ganze Woche war für mich besonders schön. Man kann diese Woche nicht mit der des letzten Jahres vergleichen. Dieses Jahr war für mich entspannender, da ich ja das Rahmenprogramm schon kannte. Die Farben von der Leinwandmalerei kannte ich schon von den Malkursen mit Jacqueline. Was neu war dieses Jahr, waren die Tonarbeiten. Das hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Letztes Jahr haben wir nur einen ganzen Tag Spiegel mit Fliesen bearbeitet. Dieses Jahr hat das länger gedauert, weil wir auch selber verfugen und sauber machen mussten.  Ein ganz neues Projekt waren die Waldgeister. Mich hat es überrascht, aus so wenig so viel zu basteln.

 

Ich habe heute Morgen mit Kollegen gesprochen, die die ganze Veranstaltung schön fanden. Jacqueline hat vorher nicht gesagt, dass ich was sagen soll. Sonst wäre ich zu nervös gewesen. Man hat ja immer so eine Anspannung vor jeder Ausstellung. Diesen Freitag habe ich noch einen Termin mit zwei Künstlern der Rekener Farbmühle. Ich möchte herausbekommen, wie sie sich gefühlt haben. Schließlich waren sie es, die die neuen Ideen hereingebracht haben. Die Jubiläumsausgabe der Don Belt habe ich auch allen Künstlern der Rekener Farbmühle mitgegeben. Im Oktober werden wir mit der Rekener Farbmühle und anderen Künstlern zusammen Kunstwerke im Rekener Forum ausstellen.

 

Also: Die Rekener Farbmühle ist von meiner Seite aus ein fester Freundeskeis geworden. Wären sie nicht gewesen, hätten wir nicht so eine tolle Woche gehabt.

Vielen Dank an die Rekener Farbmühle!!!

  

Von Muri, 26. August 2012

 

 

Artikel der Borkener Zeitung vom 28.08.

 

„Mit Auge und Herz hinschauen“

Die Kunstwoche im Benediktushof war ein voller Erfolg. Die farbenfrohen Ergebnisse der schöpferischen Arbeit belegen das.

 

MARIA VEEN (pd). „Bunt ist meine Lieblingsfarbe.“ Mit diesem Statement des Bauhaus-Architekten Walter Gropius begrüßte Martin Bodin die rund 50 Besucher einer Kunstausstellung. Sie wurde am Sonntag im Benediktushof Maria Veen eröffnet. Der Geschäftsfeldleiter Wohnen lobte die Vielfalt und die Farbigkeit der Kunstwerke, die die Bewohner im Rahmen einer Kunstwoche gefertigt hatten. Dabei waren zarte Drucke, farbenfrohe Acrylgemälde, selbst gestaltete Spiegel und verzierte Dachpfannen, Waldgeister aus Naturmaterialien und Gegenstände aus Ton entstanden. Wer mit dem Herzen hinsehe, erhasche einen „Blick in die Seele der Künstler“, lud Bodin die Ausstellungsbesucher zum genauen Hinschauen ein.

Der Benediktushof-Bewohner Muharrem Saygün ist einer dieser Künstler, die in der Kunstwoche mit Herz und Händen etwas geschaffen haben. Im Namen aller Teilnehmer bedankte er sich bei den Helfern der Kunstwoche und betonte: „Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht.“ Sieben Mitglieder des Kunstvereins „Rekener Farbmühle“, die Bewohnerin Karina Mahnke und Jacqueline Wahlers vom Freizeit-Team hatten die Teilnehmer beim Malen, Drucken, Formen und Gestalten tatkräftig unterstützt.

 

„Wir sind kreativ mit unseren Stimmen“, begrüßte Lisa Albers vom Bene-Chor die Besucher der Vernissage und stimmte fröhliche Lieder zum Mitsingen und Mitklatschen an. Später hatten alle Künstler, Bewohner und Besucher Gelegenheit, bei Snacks und kalten Getränken miteinander ins Gespräch zu kommen und die Bilder und Kunstobjekte zu bestaunen.

Die Ausstellung ist vier Wochen lang in der Eingangshalle des Benediktushofes zu sehen.

Autor:

Edgar Rabe

 

„Kunstwoche macht gute Laune“ (BZ, 25.8.12)

Ausstellungseröffnung am Sonntag im Benediktushof: Bewohner zeigen ihre Werke

 

MARIA VEEN. Sie zertrümmern alte Fliesen aus Küche oder Bad und gestalten mit den Scherben neue Spiegel. Mit Servietten-Technik verzieren sie Dachziegel. Und mit Acrylfarbe bemalen sie Leinwände. Eine Woche lang haben 15 Werkstatt-Beschäftigte und Bewohner des Benediktushofes Maria Veen verschiedene Kunstwerke produziert. Die Ergebnisse ihres kreativen Schaffens stellen sie am Sonntag, 26. August, um 14 Uhr der Öffentlichkeit in der Eingangshalle des Benediktushofes vor.

Zur Vernissage am Sonntag sind alle Bewohner, Kunstfreunde und andere Interessierte eingeladen. Martin Bodin, Geschäftsfeldleiter Wohnen, wird die Ausstellung offiziell eröffnen. Die Bilder und Objekte sind anschließend vier Wochen lang im Benediktushof zu sehen.

 

Autor:

Hubert Konert
02861 944-166

 

Partnerschaft ausbauen und vertiefen...

 Ein Bericht aus der Borkener Zeitung vom 31.03.2012 über die Schulpartnerschaft im Rahmen des Comenius-Regio-Projektes der EvT-Realschule und dem Gymnazium No. 1 im polnischen Rydultowy. Die Farbmühle ist Kooperationspartner in diesem Projekt. mehr lesen...

 

 

„Loslassen lernen von Raum und Zeit“

16.03.2012 Rekener Lebensart (von Gaby Eggert)

Ohne inneren Druck arbeiten die Grundschulkinder mit Veronika Wenker und lernen dabei vieles über Kunst

Reken - „Kinder und Jugendliche können sehr kreativ sein. Besonders in den ersten Jahren des Grundschulbesuches gehen sie noch unbefangen an die Kunst heran“, sagt die Dozentin für Malerei, Veronika Wenker aus Reken. Seit einigen Jahren arbeitet sie künstlerisch mit den Schulen der Windmühlengemeinde zusammen. unter der Schirmherrschaft der Gemeindeverwaltung hatten sich Veronika Wenker und die Antoniusgrundschule um eine Landesförderung im Rahmen von „Kultur und Schule“ beworben und auch in diesem Jahr wieder den Zuschlag erhalten.

„Begegnung“ – unter diesem Titel lassen die Grundschüler nun einmal in der Woche ihrer Kreativität freien Lauf. Denn das Ziel der Arbeiten und das persönliche Anliegen der Rekener Künstlerin lauten: Den eigenen Ausdruck finden und „loslassen“ lernen, das sind die erklärten Ziele des Projekts. Waren die Schüler vor zwei Jahren mit dem Wunsch einer Teilnahme noch zurückhaltend, hat für dieses Projekt das Los entschieden. Jeweils acht Kinder (insgesamt 40) können in einer Gruppe an zwei Doppelstunden in der Woche von ihr betreut werden. „Es ging bei der Vielzahl der Anmeldungen nicht anders“, freut sich Veronika Wenker über die positive Resonanz ihres Tuns.

Im Mittelpunkt der Arbeiten steht in diesem Jahr die künstlerische Auseinandersetzung von Mensch und Tier als Phantasieobjekte. „Am Anfang des Projekts ist noch offen, welche Formen die Objekte haben werden“, erläutert Wenker. Sie ermutigt dabei die Kinder der Fantasie keine Grenzen zu setzen. Denn: „Die kindliche Fantasie gleicht einer unversiegbaren Quelle, aus der die jüngsten Kinder schöpfen, um sich und ihre Gedanken über die Welt zu erzählen.“

Otmar Alt als Vorbild bietet sich da geradezu an, denn dieser entwickelte in den Jahren seines Schaffens seine eigene Figuration. Paulina wusste zum Beispiel, dass der Künstler nur in Grundfarben malt und Arne erzählt: „Diese erinnern mich an Außerirdische, weil sie meist eine Kombination aus Mensch und Tier sind und kein Gesicht haben.“

Stellwände für triste Schulwände werden derzeit nach dem Vorbild des Künstlers gestaltet. Von den Kindern angefertigte Arbeitsskizzen wurden dafür auf das Holz übertragen, am meisten Spaß macht ihnen allerdings das „Arbeiten“ mit den Farben. Die wurde mit dem Pinsel, manchmal mit den Fingern und große Flächen mit dem Schwamm aufgetragen. „Das wird dann gleichmäßiger“, erklärt Jan während er die leuchtend blaue Farbe aufs Brett bringt. Hilfestellung gibt Veronika Wenker nur, indem sie Wege aufzeigt, Anregungen gibt und Entwicklungen innerhalb der Gruppe anstößt. (geg)

 


 

REKEN (pd/era). Der Verein „Rekener Farbmühle“ hat sich im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung auf Leitungsebene neu aufgestellt.

Wahlen: Ursula Steinkamp ist die neue Vorsitzende der Künstlervereinigung Rekener Farbmühle. Die bisherige Vorsitzende, Korinna Hüfner, war aus persönlichen Gründen zurückgetreten. Ursula Steinkamp und Ulrike Benson (zweite Vorsitzende) wollen den Verein im Team führen. Als neue Schriftführerin wurde Franziska Hark gewählt, ihre Vertreterin ist Gaby Eggert. Kassierer bleibt Guido Kuschel. Auch die beiden Beisitzerinnen Bernhilde Wüller und Veronika Wenker werden ihr Amt weiter fortführen.


Ausblick: Für das Jahr 2012 planen die Vereinsmitglieder wieder viele Aktivitäten. Dazu zählen künstlerische Beteiligungen am Pfarrfest der Kirchengemeinde St. Antonius zu deren hundertjährigem Bestehen und eine Projektwoche im Benediktushof in Maria Veen.

Beim geplanten Waldfestival in Groß Reken im September wird sich der Verein mit verschiedenen künstlerischen Ideen präsentieren. Im Herbst ist der Verein Mitgestalter der Kunstausstellung im Reken Forum.

Zurzeit bereiten die Künstlerinnen und Künstler eine Aktion für ein Comenius-Regio-Projekt der Gemeinde Reken und der Stadt Rydultowy in Polen vor. An diesem Projekt ist die Rekener Farbmühle als Kooperationspartner beteiligt.

 


 

Ein kurzer Bericht von Borio.tv über die Lesung in der alten Kirche am 3. Advent

Hier

 


 

 

Kunst zur „Nächstenliebe“(BZ v. 22.11.11)

Bis zum 18. Dezember sind in der Alten Kirche Kunstwerke der Farbmüller zu sehen. Das gemeinsame Thema: "Nächstenliebe".

GROß REKEN (rpl). Eine Großmutter und ihre Enkelin, zwei Hände, die ein Herz formen, eine stille Landschaft, ein Kreuz: Die Nächstenliebe hat unzählige Gesichter.

Einige dieser Gesichter haben Künstlerinnen und Künstler der „Rekener Farbmühle“ in den vergangenen Monaten in Öl oder Acryl oder als Collage aus vielen Werkstoffen auf die Leinwand gebannt. Mit diesen Bildern von „Nächstenliebe“ können Interessierte sich seit dem vergangenen Wochenende in der Alten Kirche auseinandersetzen.

Eröffnet wurde die Gemeinschaftsausstellung der 17 Rekener Kunstschaffenden am Sonntagnachmittag im Rahmen einer vielseitigen Auftaktveranstaltung. Die stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Marie-Elisabeth Averkamp begrüßte rund 100 Gäste, die sich zur Ausstellungseröffnung in der Alten Kirche eingefunden hatten.

Gemeinsam mit ihrer Rekener Schülerin Christina Wolf stimmte Joyce Kappenstein aus Borken-Gemen musikalisch auf das Thema der Ausstellung ein, das anschließend mit einem Gedichtvortrag von Erika Reichert und Marie Jo Ettwig weiter ausgelotet wurde.

Nach einer Musikeinspielung von Ralf Kuschel führte Diakon Heinz Wolf die Ausstellungsgäste mit dem Lukasevangelium vom barmherzigen Samariter auf die christlichen Wurzeln des Gebotes der Nächstenliebe zurück,.

Literarisch abgerundet wurde die Themenerkundung schließlich von Ele Thomas: In einer Lesung aus ihrem Buch „Meine Zeit mit dir“ berichtete die Rekener Autorin von einer Begegnung mit einer Frau, die aus der Sicherheit ihres bürgerlichen Alltags unversehens in die Obdachlosigkeit geraten ist.

Die Ausstellung „Nächstenliebe“ ist noch bis Sonntag, 18. Dezember, jeweils samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr, in der St.-Simon-und-Judas-Kirche zu sehen.

Am Sonntag, 11. Dezember, ist außerdem ein Zusatzprogramm mit Lesungen von Ele Thomas und Heike Vullriede sowie Gesang von Annette Hessel vorgesehen. (Bericht: Edgar Rabe)

 

 


 

Kontraste von 24 Künstlern (BZ vom 07.11.2011)

 

REKEN (emk). Schon die Eröffnung am Freitagabend warf ein positives Licht auf die breite öffentliche Akzeptanz der Kunstausstellung „Kontraste“ im RekenForum am Rathaus in Reken. Man hatte das Gefühl, ganz Reken war auf den Beinen, um die neuesten Werke von zwölf Künstlern der „Rekener Farbmühle“ und zwölf weiteren Künstlern aus den Nachbarorten sehen zu können.


Seit vier Jahren hat das Ereignis seinen festen Platz im Veranstaltungskalender der Gemeinde. Zusammen mit der Rekener Farbmühle ist die Gemeinde Veranstalter der Schau. „Ich bin begeistert und beeindruckt. Jeder Künstler hatte die Möglichkeit, sich mit dem Thema ,Kontraste´ zu beschäftigen und individuell zu bearbeiten“, freute sich Brita Weishaupt, stellvertretende Bürgermeisterin. Begleitet von flotten Klängen der Jazz-Gruppe „Pour Francois“ konnte der Kunstgenuss vertieft werden.

 

Die Bühne war allein schon ein Blickfang: Schwebende Stühle von Bernadette Kaminski neben den Holzreliefs und -skulpturen von Michael Scharenberg und den bizarren Figuren aus Naturmaterialien von Inka Jülicher boten den besten Beweis für die Annahme des Mottos. Guido Kuschel nahm Musiker zum Vorbild für seine Bilder. Daneben malte er Altbundeskanzler Helmut Schmidt im Rollstuhl, mit der obligatorischen Zigarette und Kopfhörern beim Musikhören. Die Gemälde von Yune Irmgard Teroerde an der Stellwand gegenüber waren schon wieder ganz anders. In ihren Bildern tauchte der Besucher ein in die abstrakt-expressive Farbwelt. Ulla Steinkamp brachte das, was alle Künstler bewegt, auf den Punkt: „Malen ist Fantasie und Kreativität, entspannend und ereignisreich, heiter und melancholisch.“ Auf alle ausstellenden Künstler trifft diese Feststellung zu.

 Teilnehmende Farbmüller: Ulrike BensonLiza Ettwig, Franziska Hark, Ivonne InholteGuido Kuschel, Gudrun Müller, Inge Schemmer, Ulla Steinkamp, Jacqueline WahlersVeronika Wenker,Lilo Wolter,  Bernhilde Wüller.

 

 
Rekener Farbmühle e.V. | farbmueller@gmail.com