Künstlervereinigung Rekener Farbmühle e.V.

 

Datum, Zeit VeranstaltungOrt, sonstige Infos

17. November 2017

19.30 Uhr

Stammtisch der Farbmüller

Zum grünen Tal

Stegge 54

46286 Dorsten-Lembeck

 

19. Nvember 2017 

15.00 Uhr

"Faszination Unterwasser"

Ausstellung

Dr. Jürgen Bohnhorst

(Bitte anmelden unter

j.bohnhorst@t-online.de)

Johannes Rau Haus

SPD-Ratsfraktion

Goetheplatz 11

45964 Gladbeck 

 

 

26. November 2017

11.00 Uhr

 

 Ausstellung 

von 

Judith Maria Brennike

 Bücherei St. Heinrich

Overbergstr. 11

48734 Reken

 

09. Dezember 2017 

 

Weihnachtsfeier der Farbmüller 

 Gaststätte Schneermann

Bergstr. 4

48734 Reken

   

 

   "Faszination Unterwasser"

Ausstellung von Dr. Jürgen Bohnhorst

                am 19. November 2017 

 

 


 

 

Ausstellung in der Bücherei St. Heinrich am 26.11.2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 Farbenfrohe Kunst im RekenForum - Eintritt frei

Sie interessieren sich für Kunst oder sind einfach auf der Suche nach Bildern, Fotografien oder Skulpturen für das Eigenheim? Dann besuchen Sie die Kunstausstellung im RekenForum.

Unterschiedlichste Kunstwerke, abstrakt und gegenständlich und mit den verschiedensten Techniken gemalt, aufwändig gestaltete Skulpturen und außergewöhnliche Fotografien erwarten die Besucher. außerdem sind Werke des Inklusiven Kunstprojektes "g@t together" der Rekener Farbmühle und Bewohnern des Benediktushofes zu sehen.

 

Die Ausstellung ist am Samstag, 04. November vom 14. - 18 Uhr und am Sonntag, den 05. November von 11 - 17 Uhr. Der Eintritt ist frei!

 

Für Kaffee und Kuchen sowie Erfrischungsgetränke sorgt das Team der Gaststätte Schneermann.

 

Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem Verein Rekeener Frabmühkle e.V. organisiert. Es stellen aus: 

Benson Ulrike, Bisinger-Lemke Michael, Ettwig Liza, Fox Bernd, Gardian Rainer, Iglinski Katharina, Kamperschroer Andrè, Kormann Gerda, Korte Kathrin, Kösters Kurt, Kuschel Guido, Limberg Birgit, Lippe Barbara, Munoz Anika, Niewerth Josef, Reichert Erika

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorstand und Beisitzer der Farbmühle 2015

Am 29.09.2015 fand die Jahreshauptversammlung statt. Turnusgemäß wurde ein neuer Vorstand gewählt.

  

 

  1. Vorsitzende  Ulrike Benson

2. Vorsitzende

  Katharina Iglinski

 Schriftführerin  

 Jacqueline Wahlers

Stellvertretende Schriftführerin  Monika Zalewski
 Kassierer  Georg Ochtrup
  Stellvertretende Kassiererin   Lilo Wolter
Kassenprüfer

Josef Niewerth

 Kassenprüfer Marion Schwalvenberg
Beisitzer  Veronika Wenker

Lilo Wolter

Bernhilde Wüller

 PR-Arbeit  Liza Ettwig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


WAT WAR..........mehr unter Wat war los?

 

Fotos und Eindrücke vom Farbholzschnitt-Workshop bei der Grafikerin Christina Sauer in Ibbenbüren, den fünf unserer Mitglieder am Wochenende vom 17. bis zum 19.4. besucht haben:

 

 

 

 

 

 

 Fotos von der Vernissage zur Kunst in Sicht-Ausstellung in der Overbergschule in Reken

vom 01.11. bis 03.11.2013

 

 Eröffnung in der Aula

 

 

Die Laudatio hielt Ulrike Eigenberz

 

 

Einer der Ausstellungsräume

 

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17.09.2013

 Der neue Vorstand der Farbüller: v.l. Bernhilde Wüller (Beis.), Ulrike Benson (2.Vors.), Veronika Wenker (Beis.), Georg Ochtrup (Kass.), Franziska Hark (Schriftf.), Lilo Wolter (Kassenpr.), Ulla Steinkamp (1.Vors.), Jacqueline Wahlers (Kassenpr.). Auf dem Bild fehlen Katharina Iglinski (stellv. Schriftf.) und Heike Vullriede (Kassenpr.).

 

 

Kontinuität ist Künstlern wichtig (eigener Bericht)

Bei der ordentlichen Jahreshauptversammlung der Künstlervereinigung Rekener Farbmühle e.V. gab es bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen keine großen Überraschungen. Ulla Steinkamp, die das Amt der ersten Vorsitzenden in 2012 von Korinna Hüfner übernahm, wurde mit großer Mehrheit wieder gewählt. An ihrer Seite steht Ulrike Benson, die bereits seit zwei Jahren als zweite Vorsitzende im Verein aktiv ist.

Einen Wechsel aus beruflichen Gründen gab es beim Amt des Kassierers. Guido Kuschel, der Geschäftsführer des KoColores, stand dafür nicht mehr zur Verfügung und übergab den Stab an Georg Ochtrup, der sich ab sofort um die Finanzen des Vereins kümmern wird. Katharina Iglinski wurde als Schriftführerin gewählt.  Kassenprüfer sind Jacqueline Wahlers, Lilo Wolter und Heike Vullriede (Ersatzprüferin). Als Beisitzer sind weiterhin Veronika Wenker, Bernhilde Wüller und Guido Kuschel dem Vorstand behilflich.

Die Rekener Farbmühle ist mittlerweile auf eine Mitgliederzahl von 33 angewachsen, im vergangenen Jahr wurden 6 Mitglieder neu aufgenommen, längst wurden die Grenzen von Reken überschritten. 22 der Künstler trafen sich am 17.09. im KoColores, welches von Ihnen als Anlaufpunkt gesehen wird. In der Musik-Kunst-Kneipe trifft man sich gerne zum Klönen und Feiern und weiterhin sollen dort auch Ausstellungen stattfinden.

Nach einem kurzweiligen Rückblick auf die wichtigsten Aktivitäten des vergangenen Jahres durch Ulla Steinkamp gab Ulrike Benson eine kleine Vorschau auf das kommende Jahr und seine Projekte. Als wichtigste Punkte wurden das „Mystische Münsterland“, eine Zusammenarbeit von Literaten und Malern und die Eröffnung des Ateliers Punktkommastrich im Benediktushof Maria Veen am 15.10.2013 hervorgehoben. Der Abend endete in gemütlicher Runde mit kreativen Gesprächen unter den Teilnehmern. Sicher wurden wieder einige neue Ideen geboren.

 

 


So sah das Atelier punktkommastrich im ehemaligen Freizeitkeller des Benediktushofes vor der Renovierung aus - ein Chaos aus Farben und Krimskrams, hier musste noch viel passieren, bis wir dort mit Kreativen Menschen künstlerisch arbeiten können.

Alle Wände wurden weiß gestrichen, vieles vom Krimskrams herausgeworfen und Jacqueline hat viele neue Künstlermaterialien besorgt. Es gibt normale und unterfahrbare Staffeleien, Pinsel, Tische, Lagermöglichkeiten uvm. Weitere Fotos folgen in Kürze.

 

 

erste Bestandsaufnahmen wurden gemacht im März 2013

 

Das Lager wird der Standort für den Brennofen sein, denn es sollen auch Kurse für plastisches Gestalten mit Keramik angeboten werden. Die Eröffnungswoche im Oktober 2013 verspricht ein vielseitiges Programm für Menschen mit und ohne Handicap.

 


 

Steinmetze unter den Farbmüllern... 06.07.2013

  

am 06.07. machten sich sechs Farbmüller mit Handschuhen und Schutzbrillen bewaffent, auf den Weg nach Havixbeck zum dortigen Sandsteinmuseum, um in das alte Handwerk der Steinmetze reinzuschnuppern. Die meisten von uns kannten den Meißel bisher nur aus der Werkzeugkiste und waren zunächst skeptisch, ob man in einem Tag etwas "hinbekommen" würde. Aber nach einer guten Einführung der Kursleiterin Liane Heuer, einem kleinen Probestein zum Ausprobieren und einem Prosecco ging es dann in die Vollen. Den ganzen Tag wurde gehämmert, geklopft und geschliffen, um das aus dem Stein herauszuholen, was dort drin steckte. Das waren ganz unterschiedliche Dinge, die jeder in "seinem" frei ausgewählten Stein entdeckte. Mal ein Krokodil, eine Häusergruppe, die an die Häuser auf der Insel Santorini erinnert, die Schwanzflosse eines Fisches, eine Schildkröte, ein Ziegenkopf und sogar ein Kopf sind entstanden...

"Das hat uns allen großen Spaß gemacht", so

Ulla Steinkamp, die diesen Kurs initiiert hat, nach-

dem sie selbst im vergangenen Jahr dort schon

einmal das Werkzeug in die Hand genommen

einmal abtauchen von Lilo Wolter

hatte.

 Nun zieren die entstandenen Skulpturen die heimischen Terrassen und Gärten der Farbmüller, wo sie auf die weitere Bearbeitung durch die Natur warten...

 

Januskopf von Ulrike Benson

 

zweiteiliges Krokodil von Heike Vullriede

 

Häusergruppe griechisch von Veronika Wenker

Schildkröte von Katharina Iglinski

Ziegenbockskopf gearbeitet von Ulla Steinkamp

 

Die Gruppe: v.L. Ulrike Benson, Liane Heuer, Lilo Wolter, Veronika Wenker, Ulla Steinkamp, Katharina Iglinski, Heike Vullriede

 

Der Hof des Sandsteinmuseums

 

 

Der Wald lebt

 Bericht der Borkener Zeitung vom 10.09.2012, Edgar Rabe

REKEN. Die Premiere des Naturpark-Festivals „Singende Wälder“ war ein voller Erfolg: Vor traumhafter Kulisse des „Berghotel Hohe Mark“ und bei strahlendem Sonnenschein gab es für Groß und Klein eine Menge zu entdecken.

„Mit einem Frühschoppen zur Musik der Rekener Blaskapelle eröffnen wir das Waldfestival“, so Stefan Nienhaus, Haupt- und Personalamtsleiter der Gemeinde. Zusammen mit Angelika Müller vom Kultur- und Tourismusbüro hatte er einen Großteil des Festes vorbereitet und ein randvolles Programmpaket für die Besucher geschnürt.

Bei einer lehrreichen Falknershow präsentierte Karim El Abassi einen Rotschwanzbussard, einen Wanderfalken und einen Uhu. Der Berufsfalkner aus Ramsdorf beantwortete mit viel Witz Fragen rund um Greifvögel und Eulen.

Danach wurde es laut auf dem waldnahen Festivalgelände: In einer spektakulären Vorführung präsentierten Sportholzfäller ihr Können. Mit der Kettensäge und der Axt zerschnitten und fällten sie Baumstämme. „Das geht alles auf Zeit“, erklärte Peter Bauer aus Bayern. Zusammen mit Michael Graw aus Pliezhausen bei Stuttgart demonstrierte er nicht nur die vier Säge- und Axtdisziplinen, sondern erläuterte auch die strengen Sicherheitsvorschriften bei Wettkämpfen.

Eine willkommene Abwechslung zu dieser aktionsreichen Show war dann das Erkunden der „Wald-Impressionen“, die durch die Rekener Farbmühle inszeniert wurden.

 

Mehr dazu in der Montagsausgabe der BZ vom 10. September.

 

 

Kunstwoche im Benediktushof 2012

vom 20.08. bis 24.08.2012

 

hier ist ein kleiner Artikel aus der nächsten Bewohnerzeitung Don Belt von Muri.

 

Kunstwoche – Ausstellung war ein Erfolg

 

Die ganze Woche war für mich besonders schön. Man kann diese Woche nicht mit der des letzten Jahres vergleichen. Dieses Jahr war für mich entspannender, da ich ja das Rahmenprogramm schon kannte. Die Farben von der Leinwandmalerei kannte ich schon von den Malkursen mit Jacqueline. Was neu war dieses Jahr, waren die Tonarbeiten. Das hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Letztes Jahr haben wir nur einen ganzen Tag Spiegel mit Fliesen bearbeitet. Dieses Jahr hat das länger gedauert, weil wir auch selber verfugen und sauber machen mussten.  Ein ganz neues Projekt waren die Waldgeister. Mich hat es überrascht, aus so wenig so viel zu basteln.

 

Ich habe heute Morgen mit Kollegen gesprochen, die die ganze Veranstaltung schön fanden. Jacqueline hat vorher nicht gesagt, dass ich was sagen soll. Sonst wäre ich zu nervös gewesen. Man hat ja immer so eine Anspannung vor jeder Ausstellung. Diesen Freitag habe ich noch einen Termin mit zwei Künstlern der Rekener Farbmühle. Ich möchte herausbekommen, wie sie sich gefühlt haben. Schließlich waren sie es, die die neuen Ideen hereingebracht haben. Die Jubiläumsausgabe der Don Belt habe ich auch allen Künstlern der Rekener Farbmühle mitgegeben. Im Oktober werden wir mit der Rekener Farbmühle und anderen Künstlern zusammen Kunstwerke im Rekener Forum ausstellen.

 

Also: Die Rekener Farbmühle ist von meiner Seite aus ein fester Freundeskeis geworden. Wären sie nicht gewesen, hätten wir nicht so eine tolle Woche gehabt.

Vielen Dank an die Rekener Farbmühle!!!

  

Von Muri, 26. August 2012

 

 

Artikel der Borkener Zeitung vom 28.08.

 

„Mit Auge und Herz hinschauen“

Die Kunstwoche im Benediktushof war ein voller Erfolg. Die farbenfrohen Ergebnisse der schöpferischen Arbeit belegen das.

 

MARIA VEEN (pd). „Bunt ist meine Lieblingsfarbe.“ Mit diesem Statement des Bauhaus-Architekten Walter Gropius begrüßte Martin Bodin die rund 50 Besucher einer Kunstausstellung. Sie wurde am Sonntag im Benediktushof Maria Veen eröffnet. Der Geschäftsfeldleiter Wohnen lobte die Vielfalt und die Farbigkeit der Kunstwerke, die die Bewohner im Rahmen einer Kunstwoche gefertigt hatten. Dabei waren zarte Drucke, farbenfrohe Acrylgemälde, selbst gestaltete Spiegel und verzierte Dachpfannen, Waldgeister aus Naturmaterialien und Gegenstände aus Ton entstanden. Wer mit dem Herzen hinsehe, erhasche einen „Blick in die Seele der Künstler“, lud Bodin die Ausstellungsbesucher zum genauen Hinschauen ein.

Der Benediktushof-Bewohner Muharrem Saygün ist einer dieser Künstler, die in der Kunstwoche mit Herz und Händen etwas geschaffen haben. Im Namen aller Teilnehmer bedankte er sich bei den Helfern der Kunstwoche und betonte: „Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht.“ Sieben Mitglieder des Kunstvereins „Rekener Farbmühle“, die Bewohnerin Karina Mahnke und Jacqueline Wahlers vom Freizeit-Team hatten die Teilnehmer beim Malen, Drucken, Formen und Gestalten tatkräftig unterstützt.

 

„Wir sind kreativ mit unseren Stimmen“, begrüßte Lisa Albers vom Bene-Chor die Besucher der Vernissage und stimmte fröhliche Lieder zum Mitsingen und Mitklatschen an. Später hatten alle Künstler, Bewohner und Besucher Gelegenheit, bei Snacks und kalten Getränken miteinander ins Gespräch zu kommen und die Bilder und Kunstobjekte zu bestaunen.

Die Ausstellung ist vier Wochen lang in der Eingangshalle des Benediktushofes zu sehen.

Autor:

Edgar Rabe

 

„Kunstwoche macht gute Laune“ (BZ, 25.8.12)

Ausstellungseröffnung am Sonntag im Benediktushof: Bewohner zeigen ihre Werke

 

MARIA VEEN. Sie zertrümmern alte Fliesen aus Küche oder Bad und gestalten mit den Scherben neue Spiegel. Mit Servietten-Technik verzieren sie Dachziegel. Und mit Acrylfarbe bemalen sie Leinwände. Eine Woche lang haben 15 Werkstatt-Beschäftigte und Bewohner des Benediktushofes Maria Veen verschiedene Kunstwerke produziert. Die Ergebnisse ihres kreativen Schaffens stellen sie am Sonntag, 26. August, um 14 Uhr der Öffentlichkeit in der Eingangshalle des Benediktushofes vor.

Zur Vernissage am Sonntag sind alle Bewohner, Kunstfreunde und andere Interessierte eingeladen. Martin Bodin, Geschäftsfeldleiter Wohnen, wird die Ausstellung offiziell eröffnen. Die Bilder und Objekte sind anschließend vier Wochen lang im Benediktushof zu sehen.

 

Autor:

Hubert Konert
02861 944-166

 

Partnerschaft ausbauen und vertiefen...

 Ein Bericht aus der Borkener Zeitung vom 31.03.2012 über die Schulpartnerschaft im Rahmen des Comenius-Regio-Projektes der EvT-Realschule und dem Gymnazium No. 1 im polnischen Rydultowy. Die Farbmühle ist Kooperationspartner in diesem Projekt. mehr lesen...

 

 

„Loslassen lernen von Raum und Zeit“

16.03.2012 Rekener Lebensart (von Gaby Eggert)

Ohne inneren Druck arbeiten die Grundschulkinder mit Veronika Wenker und lernen dabei vieles über Kunst

Reken - „Kinder und Jugendliche können sehr kreativ sein. Besonders in den ersten Jahren des Grundschulbesuches gehen sie noch unbefangen an die Kunst heran“, sagt die Dozentin für Malerei, Veronika Wenker aus Reken. Seit einigen Jahren arbeitet sie künstlerisch mit den Schulen der Windmühlengemeinde zusammen. unter der Schirmherrschaft der Gemeindeverwaltung hatten sich Veronika Wenker und die Antoniusgrundschule um eine Landesförderung im Rahmen von „Kultur und Schule“ beworben und auch in diesem Jahr wieder den Zuschlag erhalten.

„Begegnung“ – unter diesem Titel lassen die Grundschüler nun einmal in der Woche ihrer Kreativität freien Lauf. Denn das Ziel der Arbeiten und das persönliche Anliegen der Rekener Künstlerin lauten: Den eigenen Ausdruck finden und „loslassen“ lernen, das sind die erklärten Ziele des Projekts. Waren die Schüler vor zwei Jahren mit dem Wunsch einer Teilnahme noch zurückhaltend, hat für dieses Projekt das Los entschieden. Jeweils acht Kinder (insgesamt 40) können in einer Gruppe an zwei Doppelstunden in der Woche von ihr betreut werden. „Es ging bei der Vielzahl der Anmeldungen nicht anders“, freut sich Veronika Wenker über die positive Resonanz ihres Tuns.

Im Mittelpunkt der Arbeiten steht in diesem Jahr die künstlerische Auseinandersetzung von Mensch und Tier als Phantasieobjekte. „Am Anfang des Projekts ist noch offen, welche Formen die Objekte haben werden“, erläutert Wenker. Sie ermutigt dabei die Kinder der Fantasie keine Grenzen zu setzen. Denn: „Die kindliche Fantasie gleicht einer unversiegbaren Quelle, aus der die jüngsten Kinder schöpfen, um sich und ihre Gedanken über die Welt zu erzählen.“

Otmar Alt als Vorbild bietet sich da geradezu an, denn dieser entwickelte in den Jahren seines Schaffens seine eigene Figuration. Paulina wusste zum Beispiel, dass der Künstler nur in Grundfarben malt und Arne erzählt: „Diese erinnern mich an Außerirdische, weil sie meist eine Kombination aus Mensch und Tier sind und kein Gesicht haben.“

Stellwände für triste Schulwände werden derzeit nach dem Vorbild des Künstlers gestaltet. Von den Kindern angefertigte Arbeitsskizzen wurden dafür auf das Holz übertragen, am meisten Spaß macht ihnen allerdings das „Arbeiten“ mit den Farben. Die wurde mit dem Pinsel, manchmal mit den Fingern und große Flächen mit dem Schwamm aufgetragen. „Das wird dann gleichmäßiger“, erklärt Jan während er die leuchtend blaue Farbe aufs Brett bringt. Hilfestellung gibt Veronika Wenker nur, indem sie Wege aufzeigt, Anregungen gibt und Entwicklungen innerhalb der Gruppe anstößt. (geg)

 


 

REKEN (pd/era). Der Verein „Rekener Farbmühle“ hat sich im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung auf Leitungsebene neu aufgestellt.

Wahlen: Ursula Steinkamp ist die neue Vorsitzende der Künstlervereinigung Rekener Farbmühle. Die bisherige Vorsitzende, Korinna Hüfner, war aus persönlichen Gründen zurückgetreten. Ursula Steinkamp und Ulrike Benson (zweite Vorsitzende) wollen den Verein im Team führen. Als neue Schriftführerin wurde Franziska Hark gewählt, ihre Vertreterin ist Gaby Eggert. Kassierer bleibt Guido Kuschel. Auch die beiden Beisitzerinnen Bernhilde Wüller und Veronika Wenker werden ihr Amt weiter fortführen.


Ausblick: Für das Jahr 2012 planen die Vereinsmitglieder wieder viele Aktivitäten. Dazu zählen künstlerische Beteiligungen am Pfarrfest der Kirchengemeinde St. Antonius zu deren hundertjährigem Bestehen und eine Projektwoche im Benediktushof in Maria Veen.

Beim geplanten Waldfestival in Groß Reken im September wird sich der Verein mit verschiedenen künstlerischen Ideen präsentieren. Im Herbst ist der Verein Mitgestalter der Kunstausstellung im Reken Forum.

Zurzeit bereiten die Künstlerinnen und Künstler eine Aktion für ein Comenius-Regio-Projekt der Gemeinde Reken und der Stadt Rydultowy in Polen vor. An diesem Projekt ist die Rekener Farbmühle als Kooperationspartner beteiligt.

 


 

Ein kurzer Bericht von Borio.tv über die Lesung in der alten Kirche am 3. Advent

Hier

 


 

 

Kunst zur „Nächstenliebe“(BZ v. 22.11.11)

Bis zum 18. Dezember sind in der Alten Kirche Kunstwerke der Farbmüller zu sehen. Das gemeinsame Thema: "Nächstenliebe".

GROß REKEN (rpl). Eine Großmutter und ihre Enkelin, zwei Hände, die ein Herz formen, eine stille Landschaft, ein Kreuz: Die Nächstenliebe hat unzählige Gesichter.

Einige dieser Gesichter haben Künstlerinnen und Künstler der „Rekener Farbmühle“ in den vergangenen Monaten in Öl oder Acryl oder als Collage aus vielen Werkstoffen auf die Leinwand gebannt. Mit diesen Bildern von „Nächstenliebe“ können Interessierte sich seit dem vergangenen Wochenende in der Alten Kirche auseinandersetzen.

Eröffnet wurde die Gemeinschaftsausstellung der 17 Rekener Kunstschaffenden am Sonntagnachmittag im Rahmen einer vielseitigen Auftaktveranstaltung. Die stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Marie-Elisabeth Averkamp begrüßte rund 100 Gäste, die sich zur Ausstellungseröffnung in der Alten Kirche eingefunden hatten.

Gemeinsam mit ihrer Rekener Schülerin Christina Wolf stimmte Joyce Kappenstein aus Borken-Gemen musikalisch auf das Thema der Ausstellung ein, das anschließend mit einem Gedichtvortrag von Erika Reichert und Marie Jo Ettwig weiter ausgelotet wurde.

Nach einer Musikeinspielung von Ralf Kuschel führte Diakon Heinz Wolf die Ausstellungsgäste mit dem Lukasevangelium vom barmherzigen Samariter auf die christlichen Wurzeln des Gebotes der Nächstenliebe zurück,.

Literarisch abgerundet wurde die Themenerkundung schließlich von Ele Thomas: In einer Lesung aus ihrem Buch „Meine Zeit mit dir“ berichtete die Rekener Autorin von einer Begegnung mit einer Frau, die aus der Sicherheit ihres bürgerlichen Alltags unversehens in die Obdachlosigkeit geraten ist.

Die Ausstellung „Nächstenliebe“ ist noch bis Sonntag, 18. Dezember, jeweils samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr, in der St.-Simon-und-Judas-Kirche zu sehen.

Am Sonntag, 11. Dezember, ist außerdem ein Zusatzprogramm mit Lesungen von Ele Thomas und Heike Vullriede sowie Gesang von Annette Hessel vorgesehen. (Bericht: Edgar Rabe)

 

 


 

Kontraste von 24 Künstlern (BZ vom 07.11.2011)

 

REKEN (emk). Schon die Eröffnung am Freitagabend warf ein positives Licht auf die breite öffentliche Akzeptanz der Kunstausstellung „Kontraste“ im RekenForum am Rathaus in Reken. Man hatte das Gefühl, ganz Reken war auf den Beinen, um die neuesten Werke von zwölf Künstlern der „Rekener Farbmühle“ und zwölf weiteren Künstlern aus den Nachbarorten sehen zu können.


Seit vier Jahren hat das Ereignis seinen festen Platz im Veranstaltungskalender der Gemeinde. Zusammen mit der Rekener Farbmühle ist die Gemeinde Veranstalter der Schau. „Ich bin begeistert und beeindruckt. Jeder Künstler hatte die Möglichkeit, sich mit dem Thema ,Kontraste´ zu beschäftigen und individuell zu bearbeiten“, freute sich Brita Weishaupt, stellvertretende Bürgermeisterin. Begleitet von flotten Klängen der Jazz-Gruppe „Pour Francois“ konnte der Kunstgenuss vertieft werden.

 

Die Bühne war allein schon ein Blickfang: Schwebende Stühle von Bernadette Kaminski neben den Holzreliefs und -skulpturen von Michael Scharenberg und den bizarren Figuren aus Naturmaterialien von Inka Jülicher boten den besten Beweis für die Annahme des Mottos. Guido Kuschel nahm Musiker zum Vorbild für seine Bilder. Daneben malte er Altbundeskanzler Helmut Schmidt im Rollstuhl, mit der obligatorischen Zigarette und Kopfhörern beim Musikhören. Die Gemälde von Yune Irmgard Teroerde an der Stellwand gegenüber waren schon wieder ganz anders. In ihren Bildern tauchte der Besucher ein in die abstrakt-expressive Farbwelt. Ulla Steinkamp brachte das, was alle Künstler bewegt, auf den Punkt: „Malen ist Fantasie und Kreativität, entspannend und ereignisreich, heiter und melancholisch.“ Auf alle ausstellenden Künstler trifft diese Feststellung zu.

 Teilnehmende Farbmüller: Ulrike Benson, Liza Ettwig, Franziska Hark, Ivonne Inholte, Guido Kuschel, Gudrun Müller, Inge Schemmer, Ulla Steinkamp, Jacqueline Wahlers, Veronika Wenker, Lilo Wolter,  Bernhilde Wüller.

 

 

Rekener Farbmühle e.V. | farbmueller@gmail.com