Künstlervereinigung Rekener Farbmühle e.V.

Eine Übersicht über die Standorte der Windmühlenflügel als pdf zum Ausdrucken

Eine Serie der Borkener Zeitung über die Windmühlenflügel in Reken

 

Thomas Rentmeister's Flügel geht auf Reisen

folgenn Sie dem Link: http://www.borio.tv/?vid=4733

 

Leider wurden nicht alle Flügel unseres Projektes in der Presse vorgestellt. In loser Reihenfolge wird die Borkener Zeitung jedoch weiter über unsere Vereinsmitglieder berichten und dabei auch noch einige Flügel präsentieren. Diese Artikel finden Sie unter "Wat is los?"


 

 

 

 

 

 Borkener Zeitung vom 18.06.2011

 

„Das Malen hat mich befreit“

Von Gaby Eggert        


HÜLSTEN. Die „Rekener Farbmühle“ ist ein Kunstverein, der sich vor etwas mehr als einem Jahr gegründet hat. Das Projekt unter dem Titel „Windmühlenflügel - Frischer Wind für Reken“ unterstützt die Gemeinde Reken mit einem Zuschuss und tatkräftiger Hilfe. An markanten Stellen in allen Ortsteilen entlang der Radwanderwege wurden Windmühlenflügel aus Holz aufgestellt, die die Künstlerinnen und Künstler individuell gestaltet haben. Die BZ stellt die Künstler vor - heute Korinna Hüfner.

 

Anscheinend eint dies die meisten Maler: Sie sagen, sie malten schon immer. Auch bei Korinna Hüfner ist das so. Im Kleinkindalter war kein Stück Papier vor ihr sicher. Besonders gern bemalte sie die Bücher ihrer Mutter. Stolz ist Korinna Hüfner, mütterlicherseits ungarisches Blut in sich zu haben: „Zum Temperament kommt noch der Charme der Sachertorte, denn mein Vater war Österreicher“, erzählt sie lachend. Die Friseurin, Maskenbildnerin, Kosmetikerin und Mutter von zwei erwachsenen Kindern kommt aus Essen und ist vor zwölf Jahren nach Reken gezogen. „Wir wollten aufs Land“, so die Begründung .Ihre ersten Gesichter gestaltete die Künstlerin unter Anleitung eines Mülheimer Malers im Alter von 19 Jahren. Und doch dauerte es noch weitere zehn Jahre, bis sie es nach Weiterbildungen in der ARKA-Kulturwerkstatt Essen wagte, ihre Fantasien in Bildern auszudrücken und diese der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ein großes Vorbild ist für sie die mexikanische Malerin Frida Kahlo, die sich ihre Verletzungen von der Seele malte. Trotz ihres Schicksals nach einem Unfall musste sie zeitlebens mit körperlichen Einschränkungen leben, besaß dennoch viel Witz und Temperament.<br> <br> „Meine Familie hat mich zum Malen motiviert und ist mein wichtigster Kritiker“, so die Malerin. „Das Malen hat mich befreit.“ Ihre Bilder sind meist großflächig und „so bunt wie mein Leben“. Charakteristisch für ihre Werke sind großflächige Porträts voller Farbigkeit sowie die ausdrucksstarke Darstellung der Augen und Gesichter. Korinna Hüfner kombiniert beim Malen Öl, Acryl und Aquarell - die Glitzerpartikel nicht zu vergessen. An unzähligen Ausstellungen hat sie teilgenommen, bis sie im Jahr 2009 den Kunstverein „Rekener Farbmühle“ mitgründete und Vorsitzende wurde. Als Sängerin im Bahnhof Rekener Kirchenchor Lyra und gute Freundin des verstorbenen Organisten Reinhold Ewering war es für sie selbstverständlich, den Windmühlenflügel der St.-Elisabeth-Kirche zu gestalten. In Anlehnung an den Pfarrer-Berger-Platz widmete sie den Flügel dem langjährigen Pastor Johannes Berger von St. Elisabeth. Als Hauptmotiv wählte sie dafür eben diesen Geistlichen, der sich sehr stark im Ortsteil Bahnhof Reken engagiert hatte. Schwester Regine, die ebenfalls im Ort wirkt, ist darauf zu finden genauso wie der Kirchenchor Lyra und natürlich das Gotteshaus.<o:p></o:p></p>

 


 Borkener Zeitung vom 26.05.2011

 

„Ein richtiger Eisenbahn-Freak“

 

Ursula Steinkamp (56) ist Gründungsmitglied des Vereins Rekener Farbmühle.

Von Frank Liebetanz

 


BAHNHOF REKEN. Die „Rekener Farbmühle“ ist ein Kunstverein, der sich vor etwas mehr als einem Jahr gegründet hat. Das Projekt unter dem Titel „Windmühlenflügel - Frischer Wind für Reken“ unterstützt die Gemeinde Reken mit einem Zuschuss und tatkräftiger Hilfe. An markanten Stellen in allen Ortsteilen entlang der Radwanderwege wurden Windmühlenflügel aus Holz aufgestellt, die die Künstlerinnen und Künstler individuell gestaltet haben. Die BZ stellt die Künstler vor - heute Ursula Steinkamp.

Wie viele andere Hobbykünstler hat auch die aus Rheine stammende Frau, die seit 1988 in Reken lebt, bereits früher gern gemalt. Drei Kinder und die Arbeit in der heilpädagogischen Kita des Kreises Borken haben sie eine Zeit lang abgehalten, ihre künstlerische Ader auszuleben. Dann aber hat ihr Mann ihr einen Aquarellfarbkasten geschenkt, und „Ulla“ Steinkamp hat Kurse bei der Fabi und der VHS besucht. Vor 14 Jahren war sie in der Künstlergruppe „Aura 93“ aktiv, im Jahr 2010 war sie Mitgründerin der Rekener Farbmühle. Hier sind nicht nur Maler Mitglied, sondern auch Sänger, eine freischaffende Näherin und ein Schriftsteller.

Doch zurück zu Ursula Steinkamp: Auf Langeoog malte sie in Anselm Presters Ferien-Akademie, flog mit ihm zweimal nach Mallorca. Die Bahnhof Rekenerin war auch mit Uschi Rawert unterwegs und mit Sle El Bedouin in der Toskana. Ausgestellt hat Ursula Steinkamp in der Volksbank, in den Rathäusern in Reken und Raesfeld, im Kreishaus und bei der Firma Technokonzept in Münster. Dauerhaft hängen Bilder von ihr im heilpädagogischen Kindergarten: eine dreiteilige Geschichte vom Wind.

Ihr Leitsatz lautet: „Malen ist Fantasie und Kreativität, entspannend und ereignisreich, heiter und melancholisch“. Und sie meint, sie sei heute „nicht mehr der Crashmaler, wie ich früher einer war.“ Heute gehe es ihr mehr um Gefühle, um Wünsche und um die Natur. Gegenwartsbetrachtungen etwa zum Tsunami oder zum Thema „Frauen in Afghanistan“ stelle sie ebenfalls an.

Ihr Windmühlenflügel steht am Bahnhof - und das freut sie sehr. „Ich bin ein richtiger Eisenbahnfreak“, gibt sie zu. Schließlich seien Opa, Vater und Onkel bei der Bahn gewesen. Als Kind habe sie auf der Dampflok mitfahren dürfen, und ihre Familie habe direkt an einer Bahnlinie gewohnt.

Das Thema Bahn umfasst für sie Ankunft und Abfahrt, andere Ziele, Anonymität der Fahrgäste, Pendler, Schüler und Urlauber - um nur einige Bezüge zu nennen. „Alles ist in Bewegung“, sagt Ursula Steinkamp. Im Moment male sie unheimlich gern mit Öl, sagt die Bahnhof Rekenerin zum Bereich Technik. Sie verreibe die Farbe auch mit den Fingern, bevorzuge kräftige Farben. Über Fronleichnam fährt sie nach Fehmarn. „Das Licht ist immer anders“, schwärmt sie. Sicher wird sie dort auch fotografieren - ein weiteres Hobby.


 

„Ich liebe Reken und möchte nicht mehr weg“ BZ vom 18.05.2011

 

GROSS REKEN (geg). Um den Windmühlenflügel für den Standort Rathaus zu kreieren, hat sich die gebürtige Rhedenserin Veronika Wenker mit der Geschichte des Ortes beschäftigt und auseinandergesetzt. „Ich liebe Reken und möchte nicht mehr weg“, sagt sie mit Überzeugung.
Aufgrund ihrer Liebe zum Heimatdorf habe sie den Windmühlenflügel am Rathaus gern gestaltet. Geholfen habe ihr dabei das Buch „Das Rekener Land“, welches sie schon seit vielen Jahren ihr Eigen nennt.

 

„Herzlich willkommen“ entbietet sie den Betrachtern und vermittelt Informationen über die Namen der ehemaligen Verwaltungschefs und hauptamtlichen Bürgermeister des Ortes. Das ehemalige Rathaus und heutige Flash 23 ist genauso auf dem Flügel verewigt wie das neue Rathaus. Das Brautpaar, das sich im Verwaltungsgebäude „traut“, fehlt ebenso wenig wie die vielen Menschen, die sich im RekenForum zu unterschiedlichsten Zwecken treffen. Die Ausgestaltung in den überwiegend dezenten Farbtönen bietet einen ansprechenden Kontrast zu den Klinkern des Gebäudes. Veronika Wenker hat sich außerdem noch an der Erstellung eines Flügels gemeinsam mit Korinna Hüfner, Ulrike Benson und Ursula Steinkamp am Wahrzeichen Rekens, der alten Mühle, an der Bücherei St. Heinrich und an der Kusebachhütte beteiligt.

Mittlerweile verbindet man in Reken den Namen Veronika Wenker unwillkürlich mit Kunstprojekten für Kinder und Jugendliche und mit Behinderteneinrichtungen. Die Dozentin für Malerei an den Rekener Grundschulen und der Realschule ist auch Gründungsmitglied des Kunstvereines „Rekener Farbmühle“. Derzeit arbeitet sie „mit Herz, Leib und Seele“ an dem Projekt „Kultur und Schule“, erzählt sie.

Die gelernte Buchhaltungsfachangestellte hat sich recht spät der Kunst verschrieben. „Ich hab kein Talent“, das sei ihre Überzeugung gewesen, bis sie im Jahr 1998 auf Drängen ihrer Familie Leinwand und Farbe kaufte, Weiterbildungen besuchte und schließlich auch „Feuer fing“. „Das Feedback und der Rückfluss der Menschen, denen ich über die Malerei etwas gegeben habe, spornt mich an“, sagt die Wahl-Rekenerin. „Meine Bilder sind authentisch, das was ich fühle, male ich“, beschreibt Veronika Wenker ihre Arbeiten.


 

BZ 23.03.2011, Bernhilde Wüller


 

BZ 17.03.2011, Jacqueline Wahlers


Rentmeisters Mühle

 
 
Thomas Rentmeister
Thomas Rentmeister
 
Von Frank Liebetanz (Borkener Zeitung vom 26.02.2011)

KLEIN REKEN. Thomas Rentmeister, gebürtiger Klein Rekener, international bekannter Künstler und Gastprofessor an der HBK Braunschweig, hat sich an der Aktion „Windmühlenflügel“ beteiligt. Sein Kunstwerk „Mühle“ soll in Zukunft im Rathaus der Gemeinde Reken stehen.
 
Thomas Rentmeister, hier mit Tochter Julia, präsentiert sein Kunstwerk „Mühle“, das er im Rahmen der Aktion „Windmühlenflügel“ hergestellt hat.
Thomas Rentmeister, hier mit Tochter Julia, präsentiert sein Kunstwerk „Mühle“, das er im Rahmen der Aktion „Windmühlenflügel“ hergestellt hat.
(Fotos: Liebetanz)
 

Signieren will Thomas Rentmeister das Werk nicht - aus Bescheidenheit und aus rechtlichen Gründen. Schließlich will er Ärger mit seinem Galeristen vermeiden.

 

Aber er fühlt sich eben auch mit seiner einstigen Heimat verbunden und hatte seiner damaligen Grundschullehrerin vor einiger Zeit versprochen, einen so genannten Windmühlenflügel zu gestalten.

 

Der Verein Rekener Farbmühle“ hat sich vor etwas mehr als einem Jahr gegründet. Die Gemeinde unterstützt das Projekt unter dem Titel „Windmühlenflügel - Frischer Wind für Reken“ mit einem Zuschuss und tatkräftiger Hilfe. An markanten Stellen in allen Ortsteilen entlang der Radwanderwege wurden Windmühlenflügel aus Holz aufgestellt, die die Künstlerinnen und Künstler individuell gestaltet haben.

 

Rentmeisters Arbeit fällt, wie könnte es anders sein, aus dem Rahmen. Er hatte verschiedene Ideen, wie er der BZ berichtete. Schließlich entschied er sich für eine kubismusartige Skulptur aus der Tischlerplatte, die jeweils Grundlage der gestalteten Flügel ist. Rentmeister hatte unter der Bedingung eine Teilnahme an der Aktion zugesagt, dass er absolute Freiheit bei der Umsetzung seiner Idee habe.

 

Typisch Rentmeister: Er dachte an Reste nach dem Ausschneiden, an unangenehme, spitze Holzstücke, die Löcher in den Müllsack reißen. Aus diesen Stücken formte er eine Windmühle und fügte die Einzelteile mit Heißkleber zusammen. Originell.

 

Mehr über den Künstler im Internet unter

www.thomasrentmeister.de

 


 

Aktuell: Eine Serie der Borkener Zeitung über die Windmühlenflügel in Reken

Frischer Wind für Reken: Windmühlenflügel bemalt (BZ: 19.02.2011)

Von Frank Liebetanz
 
Liza Ettwig neben ihrem „Windmühlenflügel“ an der alten Kirche.
Liza Ettwig neben ihrem „Windmühlenflügel“ an der alten Kirche.
(Foto: Liebetanz)
 
GROSS REKEN. Die „Rekener Farbmühle“ ist ein Kunstverein, der sich vor etwas mehr als einem Jahr gegründet hat. Die Gemeinde unterstützt das Projekt unter dem Titel „Windmühlenflügel - Frischer Wind für Reken“ mit einem Zuschuss und tatkräftiger Hilfe. An markanten Stellen in allen Ortsteilen entlang der Radwanderwege wurden Windmühlenflügel aus Holz aufgestellt, die die Künstlerinnen und Künstler individuell gestaltet haben. Die BZ stellt die Künstler vor - heute Liza Ettwig.

 

Die Rechtsanwältin Liza Ettwig (47) hat im einstigen Krankenhaus in Groß Reken das Licht der Welt erblickt. In der Kanzlei ihres Mannes in Reken und in Münster arbeitet die agile Frau stundenweise. Zur Familie gehören zwei Kinder. „Schon immer“ hat sich Liza Ettwig für Dekoration und Kunst interessiert. Als der Resthof umgebaut wurde, sorgte sie für die passenden Bilder. Seit 2000 malt
 
„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ heißt dieses Werk von Liza Ettwig.
„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ heißt dieses Werk von Liza Ettwig.
(Foto: Privat)
 

Liza Ettwig, immer mit Acrylfarben. Erst waren es Comics, dann andere Motive. Als Beispiel nennt sie ihr Bild „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Irgendwann probierte sie neue Techniken aus, blieb aber Autodidaktin - aus Zeitgründen. „Total gefreut“ hat sich Liza Ettwig dann, als sie gebeten wurde, Auftragsarbeiten anzufertigen - und das nicht nur einmal.

 

Seit etwa einem Jahr ist die Groß Rekenerin mit Kindern aus der Michaelschule aktiv, für die viel beachtete Aktion auf dem Ruhrschnellweg im Rahmen des Ruhr.2010-Jahres wurde eine Tischdecke gestaltet. Im Herbst hat Liza Ettwig erstmals an der Gemeinschafts-Ausstellung im RekenForum teilgenommen.

 

Nun hat sie einen der so genannten Windmühlenflügel bemalt. Und sie freut sich, dass sie den Platz an der alten Kirche erhalten hat. „Ein ganz, ganz schönes Gebäude“, sagt Liza Ettwig. Bischof Hermann II. hat es 1187 offiziell eingeweiht. Früher hieß es Festung Reken, denn unter den Gemäuern habe es einen Brunnen gegeben, und der romanische Turm weise Schießscharten auf. „Die Anderen hatten alle Burgen“, weiß Ettwig.

 


 

 

 

 

www.galerie-benson.de


 

Aktuell: Eine Serie der Borkener Zeitung über die Windmühlenflügel in Reken

Ein spiritueller Ort

Franziska Hark - Flügel an der Waldkapelle in Groß-Reken

 
 
Franziska Hark mit ihrem Kunstwerk an der Waldkapelle in Groß Reken.
Franziska Hark mit ihrem Kunstwerk an der Waldkapelle in Groß Reken.
(Foto: Liebetanz)
 
Von Frank Liebetanz

GROSS REKEN. Die „Rekener Farbmühle“ ist ein Kunstverein, der sich vor etwas mehr als einem Jahr gegründet hat. Das Projekt unter dem Titel „Windmühlenflügel - Frischer Wind für Reken“ unterstützt die Gemeinde Reken mit einem Zuschuss und tatkräftiger Hilfe. An markanten Stellen in allen Ortsteilen entlang der Radwanderwege wurden Windmühlenflügel aus Holz aufgestellt, die die Künstlerinnen und Künstler individuell gestaltet haben. Die BZ stellt die Künstler vor - heute Franziska Hark.

 

 
 
„Murmeln“: Ein Bild der Gemenerin Franziska Hark.
„Murmeln“: Ein Bild der Gemenerin Franziska Hark.
(Foto: Liebetanz)
 

„Auf dem Windmühlenflügel finden sich für diesen Ort charakteristische Symbole wieder“, erläutert die 51-jährige Gemenerin, die sich in der Gemeinschaft der „Rekener Farbühle“ wohl fühlt. Zum einen sei dies die erstmals 1686 erwähnte „heilsame Quelle“. Dafür stehen die Glaskugeln, die Hark in das Holzbrett eingefügt hat. Die Glaskugeln sind zugleich Symbol für Wasser und Licht.

 

Außerdem dachte die Künstlerin an Maria Mutter Gottes als Quelle des Glaubens. Trotz ihrer Leiden habe sie am Glauben an Gott festgehalten: „Hier sind die Kugeln Symbol für die Tränen, in deren Lichtbrechung doch immer noch ein Lichtstrahl Hoffnung zu sehen ist.“ Hark hat für den „sehr spirituellen Ort“ Spachtel- und Mischtechnik verwendet. „Die Sprünge sind gewollt.“ Damit betone sie das Erdige der Quelle. Und als einzige hat sie beide Seiten des Flügels bearbeitet.

 

Eine Freundin hat Modell gesessen für die Darstellung der Maria. „Sie hat ein madonnenhaftes, zartes Gesicht“, sagt Hark. Mit dem Kunstwerk habe sie etwas Modernes schaffen wollen mit Bezug zum Alten. Dabei habe die Gefahr bestanden, kitschig zu werden.

 

Hark studiert seit 2008 Malerei und Grafik in Bochum. Seit 2001 bereits stellt sie im In- und Ausland aus. Sie malt Aquarelle und in Öl, zeichnet und porträtiert. Aber auch der abstrakten Kunst hat sie sich gewidmet. „Technik je nach Stimmung“, beschreibt sie ihr Vorgehen. Sie arbeitet oft nachts, geht aber auch wie die Impressionisten nach draußen.

 

Mehr über Franziska Hark unter

www.im-farbenrausch.de

Bericht der Borkener Zeitung vom 29.Januar 2011

 

Rekener Farbmühle e.V. | farbmueller@gmail.com